Interview mit CEO Friedrichs zur INTERCEM 2013

04.07.2013

Zur weltweit führenden Konferenz der Zementindustrie INTERCEM 2013 präsentiert sich die ecoloop GmbH in Berlin erstmalig als Aussteller. Hat sich der Kongress für Sie gelohnt?

 

Friedrichs: Auf jeden Fall. Wir haben einige hochkarätige Gespräche führen können und standen im intensiven Austausch mit potentiellen Partnern und internationalen Interessenten. Der Kongress hat einmal mehr gezeigt, dass die Zementindustrie für Nachhaltigkeit und Energietechnologie steht. Wir sind sehr froh, dass wir uns hier präsentieren konnten.

 

 

Welche Kernthemen waren für Ihre Gesprächspartner von besonderem Interesse?

 

Friedrichs: Unsere Kernthemen stimmen mit denen der Zementindustrie überein. Innovative Technologien, nachhaltige Energiesparstrategien und die Vergrößerung der Möglichkeiten zum Einsatz von Ersatzbrennstoffen bildeten den Schwerpunkt unserer Gespräche.

 

 

Wie bedient ecoloop diese Themen?

 

Friedrichs: ecoloop bietet neue Möglichkeiten für die Zementindustrie. Bislang setzt die Zementindustrie auf hoch aufbereitete Ersatzbrennstoffe mit geringem Chlorgehalt. Die ecoloop-Technologie ermöglicht den Einsatz von hochchlorhaltigen Reststoffen, die zudem auch noch geringe bis keine Aufbereitung benötigen. Eine Vielzahl dieser Materialien kann in unseren ecoloop-Anlagen wirtschaftlich und ökologisch in Synthesegas gewandelt werden, welches dann als Ersatz für fossile Brennstoffe genutzt wird. Diese Input-Flexibilität ist ein klarer Vorteil für die Zementindustrie.

 

 

Wie kann die Zementindustrie das Synthesegas im Prozess einsetzen und welche Potentiale bringt dies mit sich?

 

Friedrichs: Unsere Gespräche auf der INTERCEM bestätigen uns in der Annahme, dass das erzeugte chlorfreie Synthesegas als Energiequelle sowohl im Vorkalzinator als auch im Hauptbrenner zum Einsatz kommen kann. Die Ersatzbrennstoffquote kann dadurch verbessert werden und Chlor wird im Prozess reduziert. Hinzu kommt, dass das ecoloop-Synthesegas kostengünstiger ist als fossile Brennstoffe und auch verstromt werden kann. Damit ist ecoloop für Zementkunden in verschiedenen Anwendungsfällen eine wertsteigernde Investition.

 

 

Die INTERCEM 2013 ist erfolgreich beendet. Wie geht es jetzt weiter?

 

Friedrichs: Auf dem Kongress haben wir einige Einladungen zur Besichtigung der ecoloop-Anlage ausgesprochen, die von den Interessenten gerne angenommen wurden. Wir werden nun konkrete Termine vereinbaren und freuen uns auf die anschließende Projektarbeit zur Evaluierung der ecoloop-Technologie im konkreten Produktionsumfeld der Kunden.

 

Zum Presseartikel des BVSE



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